Geselliger Kreis wie beim einstigen Lichtgang
In der vergangenen Wochen machten einige Bewohnerinnen und Bewohner des Gottlob-Freithaler-Hauses einen Abstecher zum Arbeitskreis Offene Seniorenarbeit der Stadt Schiltach. Der hatte in der dem Pflegeheim benachbarten Bürgerbegegnungsstätte „Treffpunkt“ eine kurzweilige Veranstaltung namens „Ans‘ Lichtgu“ im Rahmen seines Jahresprogramms organisiert.
Mit vielen Geschichten, Gedichten und Liedern und so manchem deftigen Witz unterhielten Billy Sum-Herrmann und Musiker Henry Diener die vielen Besucher in der Kaffeestube auf Beste. Humorvoll spielten sich die beiden die Bälle in Mundart zu und erinnerten daran, „wie es früher war“.
Sie erklärten den sogenannten „Lichtgang“ und wie die Menschen in den dunklen und kalten Wintermonaten auf einem der Schwarzwaldhöfe abends zusammenkamen, um gemeinsam zu tratschen, Handarbeiten zu erledigen oder Karten zu spielen, sie erinnerten ans an den Brauch vom „Säcklestrecken“, der unmittelbar mit einstigen Hausschlachtungen und Teilen mit anderen zu tun hatte, sie wussten Überraschendes von den Flößern zu berichten und schwärmten von der Schwarzwälder Heimat.
Bei Volksliedern und Schlagern, die Diener mit dem Akkordeon begleitete, konnten viele Seniorinnen und Senioren textsicher mitsingen und hatten viel Spaß mit den beiden Laienschauspielern aus dem Ortenaukreis.
Die Bewohnerinnen und Bewohner genossen allerdings nicht nur den Vortrag, sondern auch ein Wiedersehen mit Schiltacher Freunden und vormaligen Nachbarn aus Schiltach und Umgebung, die zur öffentlichen Veranstaltung gekommen waren.
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