SGS-Rikscha flitzt bald in Schiltach und Schenkenzell
Künftig weht der Fahrtwind in silbergrauem Haar, wenn die Senior*innen des Gottlob-Freithaler-Hauses und der Tagespflege OASE einen Ausflug mit dem neuen roten Flitzer der Sozialgemeinschaft Schiltach/ Schenkenzell e. V. (SGS) machen: eine E-Fahrrad-Rikscha.
Zur Überführung des Fahrzeugs nach Schiltach trat Angela Fürst vom Schenkenzeller Unternehmen Auto & Rad selbst in die Pedale, brachte es persönlich zum Pflegeheim und testete es gleich. Das Schenkenzeller Unternehmen hatte die SGS bei der Suche nach einem passenden Fahrzeug sehr gut beraten und die Abwicklung des Kaufes übernommen.
Frau Fürst wurde vor dem Schiltach Pflegeheim bereits erwartet, von Uli Esslinger, Geschäftsführender Leiter der SGS, Evelyne Schinle, Vorstandsmitglied des SGS-Verwaltungsrats, und der SGS-Fahrradbeauftragten Melanie Psenner sowie vom Team der SGS-Betreuungsassistentinnen um Leitung Petra Dufner.
Die Damen bekamen gleich eine Einweisung von der Radspezialistin und konnten dann auf dem Fahrradweg nach Schramberg selbst ausprobieren, wie sie sich als sichere Chauffeurinnen machten. Die Gruppe mit dem besonderen Gefährt blieb von Pflegeheimbewohner*innen am Fenster nicht unbemerkt und einige kamen dazu. Manche boten sich gerne als erste Fahrgäste zur Probe-Spritztour an und freuten sich über die kurze Testfahrt.
Uli Esslinger begrüßte zudem Gerhard Daniels, der als Vorstandsmitglied der Klaus-Grohe-Stiftung die Rikscha mit in Empfang nahm. Die KG-Stiftung unterstützte die SGS mit seinen Geschäftsbereichen und Einrichtungen regelmäßig, weil sie sich um das Allgemeinwohl von Menschen im Alter in Schiltach und Schenkenzell bemüht. „Klaus Grohe war zu Lebzeiten Verfechter von Bewegung in der Natur“, so Daniels. Das seien Gründe gewesen, warum sich der Stiftungsvorstand mit Niklas Grohe und Peter Rottenburger für die Anschaffung und die vollständige Übernahme der Kosten von insgesamt rund 13.000 Euro entschied. Dafür bedankte sich Esslinger herzlich. Weil‘s so viel Spaß machte, fuhren die Betreuungsassistentinnen noch einige Runden ums Pflegeheim und übten für ihre künftigen Fahrgäste, die sie rund um Schiltach und nach Schenkenzell fahren möchten.
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